Aktuelles
Vier Tandems aus unserer VG bei der Endrunde in Magdeburg
02.08.2026 – In diesem Jahr traten in Magdeburg zur Endrunde der Tandemmeisterschaft gleich 212 Tandems an. Mitten im Teilnehmerfeld befinden sich zwei Tandems der Fuggerbuben und zwei Tandems vom Alten Peter München. Für die Fuggerbuben ging an den Start: Miriam Brecheisen / Peter Brecheisen sowie Robert Weiss / Karlheinz Weinmann. Für den Alten Peter München traten an: Thomas Winter / Knut Schmilinsky sowie Andreas Schreyer / Martin Rudolf. Allein schon dabei zu sein ist immer ein großartiges Gefühl, nur fährt man eben nicht nach Magdeburg, um sich ausschließlich an der Atmosphäre zu laben. Vielmehr soll auch ein gutes Abschneiden erreicht und Bekanntschaften gepflegt werden. Gespielt wurde in dem äußerst attraktiven Wettbewerb an zwei Tagen. Am ersten Tag 4 und am zweiten Tag noch einmal 2 Serien. Die Organisation ist gewohnt professionell und es verlief absolut reibungslos – sowohl vom Ablauf als auch von der Versorgung her betrachtet.

In der ersten Serie gewinnt man dieses Turnier auch nicht, kann aber schon einmal für eine gute Ausgangslage sorgen. Ideal haben dies die Fuggerbuben (Weinmann/Weiss) gelöst und positionierten sich im Gesamtwettbewerb auf Rang 9. Das Tandem vom Alten Peter (Schmilinsky/Winter) lag taktisch gut im Mittelfeld und die beiden anderen Tandems verfolgten eher die Strategie das Feld aus dem hinteren Drittel aufräumen zu wollen. Nach der zweiten Serie konnte sich das vorn platzierte Fuggerbuben Tandem noch einmal 3 Plätze nach oben schieben und stand damit aussichtsreich auf Rang 6. Die beiden Alter Peter Tandems fanden sich nun im Mittelfeld, während das zweite Fuggerbuben Tandem noch weiter gefallen ist. Serie 3 verlief auch wieder sehr unterschiedlich und hier konnte man schon sehen wir schnell man durch das Feld pflügen kann – sowohl nach oben als auch nach unten. Die Fuggerbuben (Weinmann / Weiss) fielen leicht auf Rang 26 während das Alter Peter Tandem (Rudolf/Schreyer) von Rang 176 auf Rang 56 klettern durfte. Auch das Tandem Schmilinsyk/Winter kletterte von Rang 127 auf Rang 83. Das vierte Tandem konnte gerade noch die rote Laterne abwehren, ganz nach dem Motto – ab jetzt kann es nur noch bergauf gehen. Übernachtet haben unsere Tandems auf Rang 22, 84, 100 & 239 und damit immerhin drei Tandems noch in aussichtsreicher Position und in den Preisen.

Der letzte Tag ging erst einmal deutlich bescheidener los als man sich am Abend zuvor bei unzähligen Strategiegesprächen überlegt hatte. Dabei sah alles auf dem Papier so leicht aus. Beinahe alle Tandems verloren an Boden – bestenfalls konnten sie den Rang geradeso halten. Vor der letzten Runde standen die Tandem auf Rang 82 (Weinmann/Weiss – wo beide so erfolgreich gestartet waren), 97 (Schmilinsky/Winter), 98 (Schreyer/Rudolf) und 241 (beide Brecheisen).
In der letzten Serie ging es einmal mehr super knapp zu. Sowohl um den Strich zu den Preisgeldrängen als auch vorn im Spitzenfeld wurden permanent Plätze getauscht. Das Tandem der Fuggerbuben um die Brecheisens hatte mit dem Ausgang nichts mehr zu tun und schloss tapfer auf Rang 233 ab. Das Tandem Schmilinsky/Winter wurde auch noch einmal weit durchgereicht und spielte wohl auf alles oder nichts – abgeschlossen auf Rang 166 war da vermutlich mehr drin. Das Tandem Schreyer/Rudolf konnte zumindest noch die Preisränge absichern und finalisierte auf Rang 121, dabei wurde viele Nerven gelassen und auch einige „Muss-Spiele“ gereizt (wo nicht immer alle gut ausgingen). Auch das Tandem Weinmann/Weiss schloss auf Rang 114 in dergelichen Preisrangkategorie ab und konnte den Preis noch souverän absichern.
Unterm Strich ist es ein tollen Ergebnis unter den besten Tandems aus Deutschland zu spielen. Auch wenn vom Resultat sicher für den ein oder anderen etwas mehr drin war, sollten alle stolz auf das Erreichte sein. Wir sagen weiterhin Gut Blatt und viel Erfolg beim kommenden Wettbewerb.
