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7. März 2026

Fuggerbuben beim 3. WT wohin man schaut

Am Samstag, dem 7. März 2026, war es wieder einmal soweit. Die VG 81 veranstaltete ihr drittes Wertungsturnier in Denklingen. Bei strahlendem Sonnenschein startete das Turnier pünktlich um 10:30 Uhr in der modernsten Spielstätte, welche die VG81 für ihre Skat-Events nutzt. Die Location, samt dem Angebot an Speisen und Getränken und den flotten und sehr freundlichen Bedienungen ist definitiv einer der Höhepunkte des Jahres.

Vielleicht war es gerade dem herrlichen Wetter geschuldet, dass die Teilnehmerzahl mit 49 Skatspielerinnen und Skatspielern etwas unter der Beteiligung der letzten Turniere lag. Doch ob nun über oder unter 50 Teilnehmende, das hatte auf die Spannung keinen Einfluss. Wie immer ging es um die vorderen Plätze für die Mannschafts-, die Tandem- und die Einzelwertung.

Mit vollem Elan ging es daher in die erste Serie. In dieser erkämpften sich Detlev Wostbrock, Lutz Nieland und Karlheinz Weinmann die vorderen drei Plätze. Mit Dietmar Schweer auf Rang vier konnte das Tandem „Dietmar & Detlef“ mit einem gehörigen Vorsprung die Spitze in der Tandemwertung erklimmen. Selbiges galt für die Mannschaftswertung, auch hier sorgten Detlev und Dietmar mit ihren Serienergebnissen für den Sprint der Mannschaft „Tegernsee I“ an die Spitze des Feldes.

Seriensieger Serie 1 v.l.: Lutz Nieland (2), Detlef Wostbrock (1), Karlheinz Weinmann (3)

Nach einer kurzen Pause und der Verteilung der Serienpreise ging es zügig in die zweite Serie. Ob Miriam Brecheisen erst jetzt richtig aufwachte oder ob es der Frust über die 726 Punkte aus der ersten Serie war, lässt sich nicht so genau sagen. Doch mit fabelhaften 1.746 Punkten schaffte sie nicht nur einen großen Sprung in Richtung Tabellenspitze, sie sicherte sich zudem den Seriensieg für die zweite Serie. Mit etwas weniger Punkten holte sich Michael Hornbrook das zweite Preisgeld. Und zur Freude aller Beteiligten ging das Preisgeld für den 3. Platz der Serie an den Skatfreund Ludger Mellis, den Gast aus dem fernen Duisburg.

Seriensieger Serie 2 v.l.: Ludger Mellis (3), Miriam Brecheisen (1), Mike Hornbrook (2)

Detlev Wostbrock konnte in der zweiten Serie seinen ersten Tabellenplatz mit ebenfalls sehr guten 1.504 Punkten verteidigen und hatte sich mit in Summe 2.978 Punkten ein gutes Punktepolster herausgearbeitet. Marco Beyer vom Team Unterallgäu lag vor Beginn der dritten Serie mit 2.583 Punkten auf dem zweiten Platz, knapp gefolgt von Ralf Mayer und Miri mit 2.483 bzw. 2.472 Punkten. Da die folgenden Plätze ebenfalls nur knappe Abstände aufzeigten, war für ausreichend Spannung in der dritten Serie gesorgt.

Da der Verfasser des Artikels live am Geschehen des Spieltisches der bis dato Führenden teilnehmen konnte, lässt sich berichten, dass Detlev Wostbrock diesmal auf „bescheidene“ Karten und vor allem auf ein sehr gutes Gegenspiel traf. Beides ließ seinen Vorsprung schnell dahinschmelzen. Bei Ralf kamen nur wenig Spiele an und zwei davon verlor er noch unglücklich. Miriam und Marco hatten da etwas mehr Glück. Marco konnte die Serie mit einem Grand-Hand „Schneider angesagt“ starten, was ihm mit 242 Punkten eine gute Ausgangsbasis verschaffte. Miri hatte nach 3 Spielen bereits 405 Punkte auf dem Tablet stehen. Es gelang jedoch weder Miri noch Marco, ein größeres Ergebnis zu erspielen.

Somit hatten die folgenden Tische noch alle Chancen, sich den Turniersieg zu sichern. Am Tisch drei taten sich die Chancen auf und wurden routiniert verwertet. Lutz Nieland nutzte die Gunst der Stunde und erkämpfte sich in der 3. Serie sehr gute 1.745 Punkte. Das brachte ihm nicht nur den Seriensieg, sondern den wesentlich wichtigeren Turniersieg. Willy Buschner konnte ebenfalls noch einmal gehörig mitmischen. Zwischenzeitlich auf Platz zwei vorgerückt, belegte Willy mit dem Verlust des letzten Spiels den dritten Rang. Zweiter des Turniers wurde somit Marco vom Skatverein Unterallgäu.

Gesamtsieger im Einzelwettbewerb v.l.: Marco Beyer (2), Lutz Nieland (1), Willy Buschner (3)

Doch nicht nur in der Einzelwertung wurden die Plätze neu verteilt. Der Sieg der Tandemwertung ging an das Augsburger Tandem „White Iron“ mit Robert Weiss und Peter Brecheisen. Ihnen folgten die Tandems „Mike & Stefan“ und „Old Iron“ auf Platz zwei und drei.

Sieger Tandemwettbewerb v.l.: Alt/Brecheisen (3), Brecheisen/Weiss (1), Hornbrook/Preiß (2)

Den Turniersieg in der Mannschaftswertung konnte sich mit 12.615 Punkten die Mannschaft „SC Alter Peter I“ sichern. Die Plätze zwei und drei gingen an die beiden Mannschaften aus Augsburg, „Fuggerbuben II“ und „Fuggerbuben I“.

Sieger Mannschaftswertung: Hinten SC Alter Peter I (1), Mitte Fuggerbuben II (2), vorn Fuggerbuben I (3)

Last but not least bleibt noch allen zu danken, welche dieses wunderbare dritte Wertungsturnier mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit ermöglicht haben. Dieses breitgefächerte Engagement ist die größte Stütze und der wertvollste Besitz unserer Verbandsgruppe.

Autor: Marco Beyer