Aktuelles

30. März 2025

Bayerische Einzelmeisterschaft aus VG81 Sicht

29./30.03.2025 – Am vergangenen Wochenende standen 5 Bayerische Einzelmeisterschaftswettbewerbe auf dem Programm. Es gab also viel zu tun für die Veranstalter und das Bayerische Präsidium.

Im Wettbewerb der Schüler / Jugendlichen starteten am Samstag 9 Teilnehmer in den 4 Serienwettbewerb. Davon allein 8 Jugendliche aus der VG81 bzw. aus Bad Tölz. Das ist sehr beachtlich und dem unermüdlichen Einsatz von Albert Vosseler geschuldet. Ein Lohn für seinen Aufwand, der nicht oft genug erwähnt werden kann. Alle Jugendlichen sind hochmotiviert (klar auch ein bissl aufgeregt) und wollten nicht nur Spaß allein, sondern natürlich auch das Treppchen am Ende der 4 Serien erklimmen. Zur Halbzeit lag Simon Gunst schon mit 500 Punkten vorn (bei 2.012 erspielten Punkten), gefolgt von Kilian Beck und Cederic Sachon – alle drei der VG81 zugehörig. Zu finalen Serie starteten von Tisch 1 Simon Gunst, Cederic Sachon und Michael Bäuerlein (Grand 96 Adelsdorf Aisch). Michael bekam einen riesigen Lauf und konnte beide Kontrahenten auf der Ziellinie noch abfangen. Das zeigt einmal mehr wie viel im Skat passieren kann. Gewinner waren am Ende alle Teilnehmenden.

Wir wünschen allen weiterhin Gut Blatt und aus ein Wiedersehen in 2026!

Im den Wettbewerben der Damen und der Senioren traten jeweils ein Spieler bzw. eine Spielerin an, um sich die Tickets für die deutsche Einzelmeisterschaft zu erspielen. Im Wettbewerbsfeld der 30 Damen lief es für Margit Gramsall so unglücklich, dass sie nach 4 Serien und Tag 1 die Heimreise antrat und sich ordnungsgemäß abmeldete.

In der Seniorenwertung trat unter den 32 Spielern auch unser Bernd Kawka (Gesellige Runde Bad Tölz) an, um eines der 7 Tickets zur Deutschen Einzelmeisterschaft zu erwerben. Leider war auch in dieser Kategorie das Glück dem Oberland einfach nicht hold. Wenig Material und schwierige Kartenstände führten zu einem Platz im hinteren Mittelfeld bei 2.274 erspielten Punkten in 5 verkürzten Serien.

Wir wünschen Margit und Bernd im kommenden Jahr mehr Erfolg und einen holden Kartengott. (Ergebnisse am Seitenende im Detail)

Bei den Herren versuchten sich im Teilnehmerfeld der 98 angetretenen Spieler 8 tapfere Skatspieler aus dem Oberland in der 7 – Serienwertung. Aufgrund der Größe des Teilnehmerfeldes konnten immerhin 16 Tickets für die Deutsche Einzelmeisterschaft ausgespielt werden. Die Streuung bei den Oberlandteilnehmern war von Beginn an breit. Nach Serie 1 war der beste Spieler von uns auf Rang 10 (Knut Schmilinsky – Alter Peter München) zu finden und der unglücklichste Spieler auf Rang 95 (Stefan Preiß – Alter Peter München). Die ersten vier Serien wurden gelost, so dass man kleinere Unglücksfälle auch noch ausgleichen kann, sofern einem zumindest die Losfee holder war als der Kartengott. Nach 4 Serien und damit etwas mehr als die Hälfte der Distanz gespielt, war es sehr erfreulich, dass Knut Schmilinsky scheinbar gefallen an den oberen Tabellenrängen gefunden hatte. Am Ende des ersten Tages hieß es für ihn Rang 10 mit starken 4.538 Punkten. Zu dieser Zeit auf Rang 17 Mike Hornbrook 4.259 Punkte – damit erster Nichtqualifizierter und erst auf Rang 57 folgt Albert Vosseler (Gesellige Runde Bad Tölz) mit 3.410 Punkten. Die anderen 5 Herren übernachteten auf deutlich abgeschlageneren Plätzen. Die finalen 3 Serien am Folgetag wurden dann wie gewohnt gesetzt. Albert Vosseler schien sich viel vorgenommen zu haben und machte mit einer 1.662 Punkten (Serienzweiter) viel Boden gut, während Knut Schmilinsky mit erneuten 1.352 Punkten seine Leistung bestätigte und sich sogar auf Rang 6 vorschieben konnte. Die beste Oberlandserie gelang Thomas Kaade in Serie 7 mit 1.914 Punkten und auch wenn das nicht reichte, um in die Nähe der Qualifizierungen zu kommen, war es sicher das angemessene Balsam auf der Spielerseele nach so vielen unglücklichen Ergebnisse. Erneut startete Knut Schmilinsky von Rang 10 zur nun letzten Serie mit den besten Aussichten der Oberländer ein Ticket zu sichern. Engste Verfolger waren Mike Hornbrook und Albert Vosseler, welche beide von Tisch 7 noch aussichtsreiche Chancen hatten (zumindest um einen durchzubringen). Während Albert an diesem Tisch den absoluten Fehlstart hinlegte (Spiel 26 0:2 bei -196Punkten), konnte Mike bereits in Spiel 26 mit 1.010 Punkten die Zielflagge beinahe greifen. Skat ist aber eben nicht Skat, wenn es so einfach hochzurechnen wäre – kein Spiel mehr bei Mike Hornbrook und mäßige Spielanteile bei Albert Vosseler führten dazu dass letztlich keiner der beiden in die Qualiränge kam. Einziger Spieler, der sich qualifizieren konnte, war Knut Schmilinsky mit 7.491 Punkten. Glückwunsch!